Gil Ofarim und sein sinkender Stern…

Diese verdammte Halskette„, könnte man sagen und damit schon den ersten Fehler machen, denn ein Davidstern kann und darf nicht verdammt sein. So doch aber der Träger durchaus verdammenswert werden, so es ihm nicht gelingt Anspruch, Symbol und Geisteshaltung mit ihm in Übereinstimmung zu bringen.

So ist das Lügen mit dem Stern zum Stern wenig wünschenswert…

 

Unser Lebenskünstler Gil Ofarim sagt, er würde „seinen Stern immer anhaben“.
Ja, das zeigt es schon wieder einmal, wie schwierig allein die Formulierung sein kann. Einen Davidstern trägt man gemeinhin. Hat ihn nicht an.
Denn wenn man ihn anhaben würde, müsste er irgendwo befestigt sein, wie beispielsweise an einem Kleidungsstück. In solchen Fällen hat man ihn dann auch an. – Nur wollen wir das hier in Deutschland nicht. Nicht mehr… Der gesetzliche Zwang ihn „an zu haben“ ist seit 1945 so nicht mehr gegeben.

 

Doch solche intellektuellen Spielchen, die Ofarim eh nicht verstehen würde, sollen hier nicht Thema sein.

Vielmehr geht es uns hier darum dabei behilflich zu sein, dass solche Missverständnisse beim Tragen oder „Anhaben“ nicht mehr passieren können, ungeachtet der Tatsache und Gelegenheit ihn dann auch sichtbar zu tragen oder „anzuhaben“.

Das hätte den jetzt rapide fallenden Stern unsers … Künstlers… mit Sicherheit auf seiner ohnehin wenig glänzenden Flugbahn in die musikalische Bedeutungslosigkeit zumindest etwas stabilisieren können.

So paart sich nun künstlerisches Mittelmaß mit menschlichem Makel und in Kooperation mit Vergesslichkeit und mangelnder Intelligenz wurden nun allerlei Zeitgenossen mitunter übel tangiert.

Und dabei wäre die Lösung so einfach, zumal für Juden, die wirklich zum Glauben stehen und – wie wohl Ofarim – zu vergesslich sind ihren Davidstern sichtbar zu tragen.

Warum also diesen Stern nicht da tragen, wo er fast nie verdeckt wird. Immer gut sichtbar ist. Als klares Statement für Religionsfreiheit, Multikulti und auch dem Bekenntnis zu seiner Religion.

Warum also den Davidstern nicht als Tattoo tragen? Direkt auf der Stirn! „Die Stirn haben etwas zu wagen„, ist schließlich nicht immer ein negatives Momentum in der Gesellschaft.

 

Und mit der Farbgebung wären dann auch weiterführende politische Statements möglich:

So in GRÜN beispielsweise für einen klimagerechten Glauben.
In GELB zur Warnung an Antisemiten und als Aufruf zu mehr Toleranz.
In BLAU als Warnung vor der AfD oder auch – in Kombination zu sehen – als Förderer des Staates Israel
ROT als Bekenntnis zur Liebe und zur … (sozialistisch-marxistischen)  Völkerfreundschaft. Auch als Brücke und Handreichung zur PLO zu sehen.
In vielen Farben als Zeichen gegen Sexismus, für Gendertum und Liberalität.
In Schwarz dann als neutrales Statement der konservativ-neutralen Art.

 

Unsere Gesellschaft kennt viele Tattoos. Große Teile der Bevölkerung haben minimal ein Tattoo. Es ist inzwischen fast gesellschaftskonform. Und daher für vergessliche Leute durchaus eine Alternative zu … unerwünschten Vorkommnissen.

Hätte Ofarim die Güte dieser Idee schon vorher erkannt, er hätte sogar einen aussagekräftigen Videobeweis in der Affäre gehabt!!

Selbstversuche mit dem Edding 3000 haben ergeben, dass Strichlängen von bis zu sechs Zentimetern mit fünf Millimeter Breite visuell harmonisch – unabhängig von der Stirnhöhe – korrespondieren.

Gleichzeitig wäre die so ihren Glauben (samt farblich klar erkennbaren Ansichten) bekundende Person auch automatisch klar als schützenswert und bereichernd für alle anderen anzusehen und erkennbar. So sie dann sofort und umfänglich bei Angriffen oder Anfeindungen durch Zuschauer und Umstehende zu schützen wären.

Dann würden sich unflätige Hotelangestellte davor hüten Gäste anzugreifen, zu diffamieren oder gar gegen sie zu hetzen, was natürlich im Leipziger WESTIN-Hotel nicht passiert ist.

Auch wären dann Aufforderungen wie „Nehmen Sie den Stern ab„, bestenfalls eine Lachnummer, wo Nazis mal wieder allen gezeigt hätten, wie blöd sie doch sind.

Zur Alltagstauglichkeit haben wir noch redaktionellen Prüfbedarf. Im kosmopolitischen Köln sind nazidurchseuchte Straßenzüge leider selten bis kaum existent, so dass wir die Wirkung auf weniger geneigte asoziale Gruppen politischer Art leider nicht testen konnten.
Und da die AfD inzwischen auch gern geschlossene Ortsgruppensitzungen macht, war auch hier ein Besuch leider nicht möglich. Die NRW-Gauleitung wollte auch nicht helfen oder sich auch nur zu der Idee äußern.

Daher suchen wir ganz offiziell auch weitere Freiwillige, die unsere Idee auch mal dort testen, wo kulturelle Vielfalt herrscht. Also in den Vierteln unserer Stadt, wo Flüchtlinge aus allen Teilen der Welt ihre für uns bereichernde Toleranz quasi vorleben. Als Beweis, wie schön das friedliche Miteinander verschiedener religiöser Überzeugen im alltäglichen Miteinander funktioniert.

Natürlich war und ist das kein Aufruf zu einer Kennzeichnung, die in unserer Zeit bestenfalls Ungeimpfte und Nazis verdienen würden.

Es ist ausschließlich so gemeint, wie beschrieben. Als Lösung vor Vergesslichkeit und den damit einhergehenden juristischen Problemen bei der öffentlichen FREIWILLIGEN Bekundung seines jüdischen Glaubens. Nur so wollen wir es verstanden wissen.

Nie wieder eine Reichsprognomnacht in Deutschland, die sich dieses Mal am 09.11. erst zum 73.mal gejährt hat.

Schlimm wenn irgendwelche Quotenlümmel es schaffen dieses Datum mit ihrem Tun zu diffamieren und so das Andenken an Millionen Opfern des Antisemitismus schänden.

 

 

Wir stehen gemeinsam mit und für Israel!