General Alfons Mais, der Clown der Bundeswehr

Es ist nicht so, dass die Bundeswehrführung keinen Humor hat; im Gegenteil: rechtzeitig zu Karneval und anlässlich des Einmarsches der russischen Prinzengarde in die Faschingshochburg Kiew äußerte sich Generalleutnant Alfons Mais (Wiki HIER und auf LI HIER) zur Lage der (fast verteidigten) Nation zu Wort. Und das wohl gleich nachdem er – als Mitverantwortlicher des von ihm geposteten Missstandes –  aus dem Bett gepurzelt ist.

 

Sein Post für das einfache Volk in Sachen Sicherheit und Prävention

 

Kleiner Exkurs: Was ist der Inspekteur des Heeres? Die Antwort HIER

 

Ist das nicht toll?

Er wacht am Morgen auf, als Inspekteur des Heeres, und stellt fest, dass es eine russische Invasion gibt. Schlimm so wach zu werden und es aus der Presse zu erfahren. Das kann ganz schön den Tag versauen…

 

Quelle: Bundeswehr – Generalleutnant Alfons Mais nach dem Aufstehen in Aktion…

 

Blöd nur, dass sich auch im Informationswesen bei der deutschen Armee seit 44 nix getan zu haben scheint. Die Panzerreserve konnte anno 1944 bei der Invasion nicht freigegeben werden, weil der „Führer“ bis 1000 Uhr noch schlafen wollte.
Onkel Alfons, der deutsche Heereschef, durfte auch ausschlafen. Oder weiterschlafen? Denn er glaubte ja nicht mehr daran einen Krieg zu erleben. Und Anlass sich informieren zu lassen war auch nicht, da Putin ja nicht irre war und kein Anzeichen da war, dass die UKR fallen könnte. Fast so wie in AFG und den Taliban, oder?

Es fragt sich, was wir da als Armee haben. Oder Warum diese Bundeswehr immer noch BundesWEHR heißt und nicht Bundesverteidigungsoption, Bundesschlafdienst oder einfach BAUT (BundesAgentur für Uniformierte WehrerTüchtigung). Marketingtechnisch wäre das eh besser zu verkaufen gewesen weil BAUT sich so schön aktiv und eben nicht verpennt, verpeilt und verblödet anhört.

So wurde nun Onkel Alfons, der so ein bischen an den Opa in Klimbim erinnert, nun von der Realität in den sesselverliebten Arsch gefickt. Der Russe rief zum Blowjob seines Kriegshorns auf und Onkel Alfons, der wackere und gutbezahlte Recke, sah sich genötigt noch aus den Pantoffeln heraus ein Statement abzugeben. – Immerhin!

Opa-Veteran trifft das einfache Volk

 

Man hat es zwar kommen sehen, so sagt unsere Verteidigungsbeamter, doch man steht nun blank da. Klar. Wie denn sonst, Alfons? Wer gefickt werden will muss schon mal die Hose runterlassen… Und sich bücken. Und das „blank gezogen“ sonst wird das nix mit der neuen bunten Freundschaft.
(Ist das zu direkt ausgedrückt? Zu bildlich? Zumindest ist es nicht so verlogen, wie die bisherigen Bekundungen zur Einsatzbereitschaft…)

Und die Politik samt BAUT war auch nicht in der Lage mit Argumenten durchzudringen, um die Russen davon abzubringen Missbrauch zu üben. Am Völkerrecht, am Frieden und auch daran die süßen Träumereien unserer Eliten politischer und militärischer Schlaftabletten untangiert zu lassen..

Natürlich ist das NATO-Territorium nicht bedroht, denn darum geht es Russland auch nicht, aber er spricht schon mal von wachsendem Druck. – Ja, so kann man es sehen. Der Druck kommt aber daher, dass im eigenen Hintern die nötige Vaselinevorsorge fehlt. Nun die Reibung etwas schmerzhaft ist. Selbst für unseren selbst ernannten Prinz Karneval und seine unterversorgte Germanische Prinzengarde BAUT e.V..

Und natürlich kommt nun der Schwenk zum AFG-Einsatz, der wohl entscheidend das germanische Heer geschwächt hat. Strukturell und auch materiell… Klar!
1945 sprach auch ein anderer Onkel, hier ist Onkel Adolf gemeint, davon, dass die Vorsehung versagt hat das deutsche Volk zu ertüchtigen. Strukturell, materiell und sowieso.

Und da ist es schon mal gut kurz anzureißen, dass man seine Bündnisverpflichtungen wohl nicht erfüllen kann, denn die Bundeswehr muss nun 13.700 Mann der 40.000 NATO-Eingreifkräfte stellen. Keine Schreibtischtäter, Platzhalter oder Bürokraten. – Nur KAMPFTRUPPEN!
Also solche Milizionäre bundeseigener Art, die auch in der militanten Kernfunktion noch kämpfen können. Und auch wollen… Gern auch in Maßstäben oberhalb von Zug und Kompanie.

Natürlich sagt der Heereschef hier nicht, dass die Bundeswehr diese Truppen gar nicht stellen kann. Denn mit zwei Heeresdivisionen, ein wenig Engagement in Mali, wo wir gerade den Islamismus verteidigen, und anderen Nebentätigkeiten wertvoller Art, haben wir etwas zu wenig Speck auf den Rippen; wohl aber zu viel Fett am Arsch!

Das Sitzposter für erfolgreiche BAUT-Generäle…

 

Mit einstmals  495.000 Mann und der modernsten Armee des Bündnisses haben wir nun noch nicht einmal das SOLL von 185.000 Mann. Was wir aber dafür haben, und Onkel Alfons ist ein gutes Beispiel dafür, wir haben nach wie vor für 300.000 weniger Soldaten die gleiche Anzahl von Generälen und Admirälen. 220 B-besoldete Goldfasane!
Als die Wehrmacht anno 39 den Krieg begann hatte sie 360 Generalstabsoffiziere und beim üblen Ende 1945 dann 950.
BAUT hat nun 780 Generalstabsoffiziere. Nicht für 4 Millionen Soldaten wie 45, sondern nur für weit weniger. Dafür schreiben wir aber das Jahr 2022.

Und so fragt sich Onkel Alfons, was denn sein von ihm seit Jahren verantworteter Aufgabenbereich denn nun kann. Er antwortet darauf in anderen Bekenntnissen, dass die deutsche Armee nicht einsatzfähig ist und fordert eine Neuaufstellung der Streitkräfte. – Hört, hört!

Was hat er denn bisher geführt? Eine Milizarmee nach schweizer Vorbild. Eine Fremdenlegion? Oder gar eine uniformierte Pfadfindertruppe, die allerdings auch mal bewaffnetes THW in Flutgebieten spielen durfte?

Drauf, dran, drüber!

 

Er sagt uns also, dass unsere ach so gelobte Truppe bestenfalls Volkssturmcharakter hat und wirklich nur Ersatzreserveersatz für richtige Armeen ist, wenn es denn ernst wird. Und wie das aussieht kann jeder nachlesen wenn er das Comic „Die Sturmtruppen – das war Opa’s Wehrmacht“ kennt.

Onkel Alfons versucht nun den Sprung nach vorn. Weg vom bösen Russen mit dem dicken Ständer und den eigenen blanken Arsch in Sicherheit weghüpfend.
Möglichst viel Distanz zwischen der notgeilen „Roten Armee“ und der eigenen Rosette bringen. Allein schon optisch, damit keiner sieht, wer da drei Sternchen auf den Schultern hatte und verantwortlich ist.

Immerhin hat ihn das 41 Dienstjahre ernährt. Und seine Sternchen gab es immer und immer wieder für das Abnicken dummer Ideen, das Beklatschen verwerflichen Tuns anderer und kriecherischer Anbiederung an die Macht derer, die nun von „allerschärftsten Sanktionen“ faseln und mal Trampolin gehüpft sind.

Sag mal Onkel Alfons, was hast Du eigentlich Oma Lamprecht erst kürzlich gebrieft, wie es um die Einsatzbereitschaft von BAUT bestellt ist? – 75% mit stetig steigender Tendenz und der Begleithymne „wir sind ach so toll“ ??  – Hmm???

Quelle: Fotolia – Die Zukunft beginnt jetzt – um 5 vor 12!

 

Nach drei wehraffinen Tussis als politische Führung, samt zugereisten wehrneutralen Staatssekretär*innen, ist und war es da schon üblich ein paar Blümchen zu Besprechungen mitzubringen. So als nette Geste?

Auch war es doch strategisch opportun, die Dienstgrade etwas zu verweiblichen. Hauptfrau, Feldweblin und Oberst*in…
Ein tolles Projekt, das die Einsatzbereitschaft genauso erhöht hat, wie vier Kantinengerichte zur Auswahl, Internet auf den Stuben und sonstige Maßnahmen genialer, weil bunter Vielfalt.

Hast Du nun Angst, dass sich der Zorn auf Dich konzentriert? Brauchst Du nicht. General Zorn, der Generalinspekteur der Bundesmiliz, ist ab nächste Woche sehr wahrscheinlich im absolut nicht verdienten Ruhestand. Und die anderen Inspekteure könnten recht schnell folgen. Dann könnt ihr eine Kleingartenparty machen und mit Zinnfiguren den großen ukrainischen Feldzug nachspielen. So auf motiviertem Anfängerniveau.

„Alles hört auf MEIN Kommando – ANGRIFFFFF!“

 

Der Bürger, der nun ein wenig überrascht solche Posts liest, würde sich wünschen, dass man für Deinen und den Ruhestand der anderen Goldfasane nicht zahlt. Ihr nun ohne Geld- und Sachbezüge rausfliegt. 41 Jahre Alimentation von begnadeter Unfähigkeit sollten echt reichen.
Als Pension könntest Du und Deine Mitbegabten dann das tun, wovon ihr vermutlich Ahnung haben könntet. Sicherheitsunternehmen suchen immer motivierte Onkels und Opas als Nachtwächter.
OK: das würde den nächtlichen Schlaf echt reduzieren, dafür könntet ihr aber tagsüber ruhen.

So. Und nun einen schönen Karneval, Onkel Alfons. Als Prinz Karneval sei es Dir vergönnt noch einmal den Salut der Prinzengarde abzunehmen. Nimm die Dame (Inspekteur Luftwaffe) und das Bübchen (Inspekteur Marine) gleich mit. Lass Dir von Generalfeldmarschall Zorn, als Grußaugust, melden und genieß das Fest deiner letzten Tage als Langschläfer.

1940: Ein Bild aus besseren Tagen, als das Dreigestirn noch erfolgreich und beliebt war! Auch damals gab es schon Optimisten (re. im Bild die Hand!), die glaubten, dass es nur aufwärts gehen könnte… Fangfrage: warum wurde GFM Keitel allgemein nur Lakeitel genannt???

 

 

Ab Aschermittwoch wird dann der Prinz beerdigt, der Clown gesteinigt und die goldenen Sternchen und Streifen als notwendiges Projekt des zahlenden Souveräns umdefiniert.

1 Stern / Streifen : kann etwas Lesen
2 Sterne / Streifen: kann recht gut Lesen und sogar ein wenig Schreiben
3 Sterne / Streifen: Kann Lesen, vermutlich richtig Schreiben und sogar bis 10 zählen ohne die Finger zu nutzen
4 Sterne / Streifen: kennt jemand, der Lesen, Schreiben und Rechnen kann, hat aber vergessen wer das war…

 

Der Krieg ist seit fast 77 Jahren zu Ende und wir stellen fest, dass die Zeit gut genutzt wurde 185.000 Leute zu beschäftigen, die sich bestenfalls bücken können sobald (nicht mehr wenn!!)  der Russe den Puff der Geschichte betritt.

 

Das ist die Stelle in dieser Satire, wo wie im Film „Forrest Gump„, keiner mehr wirklich über den netten Trottel lachen kann. Weil klar wird, dass Jen-ny tot war.
Wir, die bürgerlichen Kinobesucher sehen nun, dass die Bundeswehr tot ist.  Das mögen ein paar Leute bejubeln und toll finden. Von denen erntest Du samt „Kameraden“ vermutlich Beifall.
Vom bisher geneigten Rest kommt wohl Verärgerung. Also nicht wundern wenn von der roten Clownnase bald Speichel tropft. Der fiel dann nicht vom Himmel. Der kommt vom geneigten Bürger und traf die Zielmitte.

Tu uns also allen einen Gefallen, Onkel Alfons: bleib in Zukunft einfach im Bett liegen. Das ist besser. Für Dich. Für uns alle…

 

P.S.: Den „Tag der Werte“ kann sich BAUT sparen. Zumindest solange, bis die BAUT wieder soetwas wie Streitkräfte darstellt, die würdig sind die Flagge auf dem Arm zu tragen. Bis dahin dürfen alle uniformierten Wehrbeamten an der Verteidigungsbereitschaft arbeiten und das als einzig nötigen Wert ansehen, für den sie bezahlt wurden und werden.
Ansonsten lernt euch zu BÜCKEN!

 

 

Die hier liegen schämen sich Eurer! – TUT was wirklich zählt!

 

 

 

SIC!