Flaschenwertmarke für Rentner: Unser Staat tut etwas gegen die Inflation!

Unser Staat rührt sich, um die Verarmung breiter Teile der Gesellschaft durch die ständig steigende Inflation abzuwenden.

Während bei Grünlingen und Gutmenschen – bekanntlich die höchste Stufe der menschlichen Evolution – darüber diskutiert wird, ob zugewanderte Fachkräfte nicht auch monatliche Bordellgutscheine vom Sozialamt bekommen, tat sich für unsere Rentner jahrelang rein gar nichts.

Und dabei war die ohnehin schon miese Existenzgrundlage vieler Rentner bedroht. Während sie vor zehn Jahren noch fast allein die Branche der Flaschensammler stellten, wurden sie seit 2015 zunehmend ins Abseits gedrängt, da der ausländische Marktdruck unendlich groß wurde.
Hochmobile und dynamisch getriebene Konkurrenz aus dem Ausland stellte sich quasi über Nacht ein und hinterließ nur noch abgesammelte Flächen in Innenstädten, Bahn- und Haltestellen sowie um Demos und Events.

Gerade auch bei  Anti-Rassismus und Umweltdemos gab es für Rentner vorher immer reichlich zu tun und zu verdienen. So gut, dass Städte sogar um Mülleiner Abstellflächen für Leergut fest installierten, damit das Aussammeln nicht mit mehr oder minder diskriminierenden Mülltonnenwühlen einhergehen musste.
Gerade in touristenaffinen Städten wie München, Köln oder Hamburg war das nächtliche Ausleuchten und Absuchen von Mülleimern alles andere als touristisch wertvoll.

 

Anti-AfD-Demo in Köln 2017

 

Doch seit 2015 hat sich alles geändert. Die Globalisierung erreichte nun auch die verrenteten Flaschensammler und ihr Nebengewerbe, das der Fiskus schon im Visier hatte; als durchaus besteuerungswürdig ansah.

Inzwischen taumeln verzweifelte Kleinunternehmer in Sachen Flaschenpfand durch unsere Städte. Die einstmals vollen Handwagen und IKEA-Taschen sind leer. Noch nicht einmal die unrentablen aber schweren Bierfalschen (7 Cent!) lassen sich mehr finden und Hauptgewinne wie PET-Flaschen oder Dosen sind so gut wie unerreichbar für unsere altersschwachen, gehbehinderten oder gar multigeschädigten Rentner, Witwen und Geringverdiener geworden.

 

Man sammelt Dosen wie die Feste fallen – oder geht auf Feste, wo die Dosen fallen!

 

Jahrelang wurde dieser Zustand von den Kommunen ignoriert. Merkel freute sich zwar über jede Pfanderhöhung und sagte, dass sich das Flaschensammeln dann ja endlich auch mal lohnen würde, doch letztlich kam auch dieser moralisch einwandfreie Ansatz nicht mehr rechtzeitig an.

Inzwischen frisst die Inflation auch die letzten Reserven der Rentner an. Teilweise mit nur 50 Euro zu Leben im Monat wird es für sie immer schwerer selbst bei den TAFELN noch etwas zusätzlich abzugreifen. Auch dort steht inzwischen die zugewanderte Globalisierung ellbogenstark an.
Und während ALDI die sättigende Dose Pottkieker-Erbsensuppe von 69 Cent auf 1,69 Euro anheben musste, blieb für viel zu viele Arme nur noch die von 49 auf 79 Cent angehobene 500g-Nudelpackung, die am Monatsende dann auch ohne Tomatensoße nahrhaft sein musste.
Alles nun zunehmend gern im Dunkeln und auch in kalter Wohnung eingenommen, da der immer teurer werdende Strom gerade noch für das Aufwärmen der Nudeln reicht.

 

Und während sich im Winter die Rentner nun die klammen Hände an der Wand zur beheizten Nachbarswohnung wärmen, hat der Staat endlich etwas getan: er hat Wertmarken für Rentner herausgegeben.

 

 

Anm.: Größenoptimierter 28er-Bogen auf umweltverträglichen Papier, das mit 100% Ökostrom aus reimportiertem Fairtrade-Altpapier erzeugt wurde! – Ausgabe ein Bogen pro Ü65 alle 3 Monate!

 

Mit diesen können sie nun auch solche Flaschen aufwerten, die bisher ohne Pfand waren, wie Wein- und Champagnerfalsche zum Beispiel, die gerade zu Hauf in grün-roten  Wohnlagen in dichten Reihen um Altglascontainern zu finden sind und mitunter dann auch zu Geruchsbelästigung in marihuanageschwängerter Luft führten. Gerade in warmen Sommern, was für die verwöhnten Gören dort wirklich ein schlimmes und wenig erbauliches Traumata war.

Natürlich hofft man staatlicherseits, dass die zu zahlenden Entschädigungen an den Einzelhandel sich coronabedingt in Grenzen halten und nicht alle bedürftigen Rentner den Weg ins Freie wagen, aber es stehen 2022 wieder Wahlen an.
Doch das RKI beruhigt, denn bisher waren die höchsten Zuwächse an coronabedingten Entvölkerung exakt in den Altersgruppen zu suchen, die das Flaschensammeln erst zur Branche gemacht haben. Ergo hier positive Aspekte absehbar sind, die zu große finanzielle Aufwendungen für diese Maßnahme unwahrscheinlich erscheinen lassen. Rein statistisch gesehen.

Uneinig ist man, wie die Befestigungshilfe für die Klebeschilder aussehen soll. Aus Umweltgründen wurden diese Bögen bisher nicht mit selbstklebenden Wertmarken ausgegeben…
Man verhandelt gerade mit Sponsoren und Biontech hat erste Hinweise gegeben, hier einspringen zu wollen, um Marken herauszugeben, die man allerdings mit Speichel anfeuchten muss, damit sie kleben. Wie die alten Briefmarken.
Die PR-Abteilung von Biontech verneint aber Feldversuche für eine neue Leckimpfung gegen Covid aufs Allerschärfste und zeigte sich bei unserer Anfrage entrüstet bis sogar erbost.

 

 

Wir sind – wie alle anderen Medien auch – aus dem Kanzleramt angehalten worden diese Maßnahme positiv zu bewerten, Kritik nach Möglichkeit zu unterlassen und die Vorteile herauszustellen.  Das haben wir getan und bedanken uns für die Möglichkeit auch in Zukunft mit der Regierung kooperieren zu dürfen und das Volk…ähm, aufzuklären. Natürlich i.e.S. von Information. Klar…

Unsere vorausschauende Anfrage an das neue Umweltministerium, ob auch Fördermittel für E-antriebsunterstützte Handwagen angedacht sind, damit die Ü80 es etwas leichter haben grüngeleerte Wein- und Champagnerflaschen en masse abzutransportieren, wurde leider nicht so richtig beantwortet.  Man versicherte uns aber, dass Minister Habeck sich darum unverzüglich kümmern wolle, sobald er das Thema grüner Atomstrom abschließend gelöst hat.

 

Schön, dass es auch erfreuliche Dinge gibt… SIC!

 

 

Auch noch im Trend:

 

 

Unsere bösen Bildchen gibt es HIER zum Download und zur Verbreitung!