Laschet: Der Rettungsplan des Rettungslosen

Armin (die Lusche) Luschet, pardon: LASCHET, hat der CDU-Spitze nun einen Rettungsplan vorgelegt. Mit ihm will er nun das schaffen, was er monatelang versäumt, versaubeutelt oder vermasselt hat: doch noch die Wahl gewinnen!

Ein genialer Schachzug vom heiteren Recken, der auch da noch lacht, wo andere heulen würden.

Dann die geniale Nummer noch nicht mal drei (3!) Punkte zusammenzubekommen, was er denn als Kanzler machen wollen würde. Oder würde machen wollen können? Oder könnend machen würde? – Eigentlich egal: denn was auch immer er sagt, man traut es ihm eh nicht zu.

Während Lügenlieschen Baerbock mit sinnlosem Zeug als Endlossätze schwafelnd punkten kann und Olaf Scholz durch simples SCHWEIGEN in Führung liegt, schafft es unser Armin Fettnäpfchen um Fettnäpfchen treffgenau zu finden und in ihnen bis zur dümmlich blickenden Visage abzutauchen. Grinsend, lächelnd und dabei fröhlich winkend.

Mal ehrlich. Was Guildo Horn für den Grand Prix der europäischen Sängerknaben war ist Laschet für die Kanzlerkandidatur. Doch während der verrückte Guildo noch anständig punkten konnte schafft es Armin der Loser nur auf die Abstiegsplätze. Nicht nur für sich, sondern auch für die CDU, die CSU und die bürgerliche Mitte insgesamt.

Armin der Dümmliche wird in die bundesdeutsche Restgeschichte mit der Nummer eingehen RRG erst ermöglicht zu haben. Berliner RRG-Verhältnisse auf Bundesniveau zu heben und die DDR 2.0 gefördert zu haben.

Doch was haben wir erwartet? Mal ehrlich??

Alles was Angela Merkel anpackt entpuppt sich bei genaueren Hinsehen als Fehlgriff. Egal was. Warum soll es in der Personalfrage ihrer Nachfolge in der CDU anders aussehen?

Ihre Wunschkandidatin AKK war ein Rohrkrepierer. Eine provinzielle Quotenfrau mit weniger Qualifikation als eine durchschnittliche Vogelscheuche wurde erst CDU-Vorsitzende und dann aus PR-Gründen Verteidigungsministerin. In beiden Funktionen versagte sie. Schaffte es aber noch das allgemeine und schon durch Berater-Uschi angeschlagene Image der Bundeswehr noch eine Etage tiefer zu schicken und meldende Generäle vor der Front zu knutschen! Chapeau, Frau Minister*in. das hätte nicht jeder/jede/jedes so elegant am Arsch gelebter Tradition vorbei hinbekommen. Danke für diese netten Bilder. Sie waren die/der/das einzige, die/der/das so weltweit geschafft hat.
Selbst die notgeile Katarina die Große hat das mit ihrem Liebhaber General Potemkin nicht gemacht. – Echt. Respekt. Selbst ich hätte das NIEMALS erwartet. Trotz aller Ahnungen, wohin die Bundeswehr so abgleitet.

Der Wunschkandidat Zwo war dann Armin der Unpässliche. Der Loser. Der Mann, der die Qualitäten von drei gleich Powerfrauen in sich vereinigt:

das Abwartende/Aussitzende von Merkel,
das Unterqualifizierte von AKK und
das Heuchlerische von Uschi (die Unschuldige) vdL.

Zusammen ist die Kombination so offensichtlich am Wähler vorbei, dass Umfrageergebnisse gar nicht so schnell nach unter extrapoliert werden können wie sie real fallen. Bisher war es naturwissenschaftlich unmöglich steiler als 90 Grad zu fallen. Aber auch hier schafft Arminius Luschet neue Realitäten. Fast wie Baerbock mit ihren Kenntnissen es schon geschafft hat.

Aber vielleicht sehen wir – und gerade ICH, der böse Autor – das alles völlig falsch. Und Luschet schafft den Endsieg doch noch. Holt angestaubte Wunderwaffen aus dem Keller der Parteizentrale und schafft es die RRG-Gefahr dem bürgerlichen Wähler doch noch als gewisses Risiko zu verkaufen.
Wo Helmut Kohl klar, verächtlich und daher absolut glaubhaft von “den Sozis” redete und Ängste nur durch die Betonung eben dieses Begriffs herausbeschwören konnte, macht Laschet was genau? – Er legt der Parteispitze einen Rettungsplan vor.

Gehört Laschet nicht zur Parteispitze? Upps – eigentlich ist ER doch die Parteispitze… Weiss er das??

Egal. Nehmen wir mal an, dass er es weiß. Sicher können wir da nicht sein, aber Schwamm drüber. Annahme: er weiß es…

Allein schon das Wort Rettungsplan impliziert den vermutlich erfolgenden Untergang. Hoffentlich hat er das anders formuliert. Wie zum Beispiel… OK: ich gebe es zu. Mir fällt nix ein, was man ohne einen Lachkrampf zu bekommen so formulieren könnte.

Dennoch: stellen wir uns mal vor, was andere in seiner Situation getan hätten. Napoleon hat abgedankt. Bismarck hat dem Kaiser den Mittelfinger gezeigt und dieser ist später nach Holland ausgewandert. Hitler hat sich erschossen und Honnecker ist mit seiner “Lila Hexe” nach Chile verreist.
Insgesamt für Armin den zu Rettenden alles keine Vorbilder in Sachen Rettung des eigenen Hinterteils vor der Bedeutungslosigkeit.

Und um “Södalf dem Bayer” nun den Vortritt zu lassen ist es zu spät. Es sei denn er würde hier und jetzt einen Herzschlag bekommen. Das wäre dann in der Tat die Rettung der Partei, des Wahlkampfes und des Machterhalts der Union an sich. Die Mitleidswähler würden es herausreißen.

Ja, das war wieder böse. Ich bin böse. Und Satire muss das sagen können und dürfen, was jeder Schleimscheisser nicht wagt zu tun. Sie muss wie der Hofnarr sein, der den Stachel im Arsch des Königs miemt. Mit Witz und frommen Worten den König den Spiegel hinhält. – Kurz: jemand ist, den Laschet mal früher in seinem Umfeld gebraucht hätte.

Aber nun ist es zu spät. Fünf Wochen bis zur Wahl und dieser rheinische Frohnatur unter- bis unbelichteten Formats reißt nicht nur die Latte; sondern er springt sauber unter ihr hindurch ohne ihr auch nur von UNTEN nahe zu kommen.

Niemals hat eine ehemalige bürgerliche Volkspartei kläglicher abgeschnitten. Wurde mehr belacht. Selbst unter geneigten Bürgern. Oder Parteimitgliedern, deren Lachen aus Verzweiflung schon lange in ein Lachen übergegangen ist, das die eigene Parteimitgliedschaft gegenüber allen anderen tarnt…

So aber wird Armin “ewig Luschet” und sein neuer Freund “Ruft mal Martin” Schulz zusammen einen Club der toten Denker aufmachen und gemeinsam auf dem Hocker der Tatsachen stehend schreien: Oh Kanzler, mein Kanzler!


SIC!


Ansonsten:

Kleeblatt, das es zu finden gilt…

 

 

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