Nicht alle sind nur noch Lemminge

Waren es wohl auch noch nie. Manche Menschen folgen nicht der Masse bis ins Verderben, sondern suchen für sich einen Ausweg. Manchmal ist der Unterschied klein, wie auf dem Bild weiter unten zu sehen, das vor fast 30 Jahren Bestandteil eines Abrisskalendars aus England war. Täglich eine neue Karikatur. Gern auch mit dummen Spruch dazu. aber immer britisch im Humor und Anspruch. Daher auch bis dato treffend. Unvergänglich.

Foto von SR – Quelle: Unbekannt



Das Titelbild des Artikels hängt seit ungefähr 25 Jahren bei mir im Arbeitszimmer. Hat mich immer und überall – durch alle Umzüge –  hin begleitet. Auch hier kenne ich den Künstler nicht mehr aber er war damals mit seinen utopisch-fantastisch anmutenden Motiven wirklich im Trend der Zeit.

Zusammen und als Summe ergeben sie einen Gedanken an etwas durchaus Unschönes und Beunruhigendes. Wenn man sie als Metaphern sieht.

Da brennt am Ende der Welt ein Licht vor dem Abgrund der See. Man hat kaum Mühen und Kosten gescheut, um das Leuchtfeuer zu postieren. Als letzte Warnung vor dem Untergang, wenn man nicht JETZT einen anderen Kurs einschlägt.
Dann sind da die Lemminge, die im Glauben fest, mit konzentriertem Blick und Pinguinmentalität dem ersten Deppen hinterhertrollen, um auch ins Wasser zu springen. Gern auch von der Klippe hinab. Treu dem Kollektiv, aber auf Nimmerwiedersehen…
Der Ausdruck in den Augen dieser Karikatur ist verblüffend. Sie ähnelt denen, die vom Klimatod reden und für eine gentechnische Impfung anstehen.

Oder auch dem Ausdruck, wenn gewisse Leute davon fabulieren Klimamaßnahmen oder Impfmaßnahmen notfalls mit Gewalt und Zwang durchsetzen zu wollen, da es offensichtlich ist, dass in einer Gesellschaft mehr als nur ein Lemming auf die Idee gekommen ist, nach einem Rettungsring Ausschau zu halten. Oder gar nicht erst zu dem Massenevent zu erscheinen, das da auf die Klippe und ins Wasser führt.
Die sehr wohl das Loch erahnen und ein Blitzen des Leuchtfeuers gesehen haben. Die Warnung verstanden haben, auch wenn sie das Loch selbst noch nicht sehen. Vielleicht auch nur vermuten. Nun aber vorsichtiger sind als die Helden der ersten Reihe, die sich schon Hals über Kopf ins Wasser gestürzt haben.

A. Paul Weber: Das Verhängnis

Lemminge zu bemühen, um gesellschaftliche Fehlentwicklungen aufzuzeigen, ist nicht neu. Es ist sogar recht alt, da diese Eigenschaft der putzigen Tierchen gern hergenommen wurde, um dem Mainstream einen Spiegel vorzuhalten. So auch von A. Paul Weber mit seiner Karikatur „Das Verhängnis“.
Diese Zeichnung war Bestandteil einer Serie im Widerstands-Verlag für den er zahlreiche politisch-satirische Illustrationen an u. a. für die Schrift „Hitler – ein deutsches Verhängnis“.

Natürlich wurde ihm das 1937 selbst zum Verhängnis und er war von Juli bis Dezember „zur Vermittlung passender Einsichten und konformer Verhaltensweisen“ im Gefängnis und KZ. Wiki-Eintrag HIER.

Und das wirklich Ulkige an dieser Nummer ist exakt das, was auch heute auf viele Menschen zutrifft. Weber war dem Nationalgedanken nicht abgeneigt, war national-bolschewistisch angehaucht und ein Leben lang dieser Idee verbunden, nur war er halt kein National-Sozialist!
Und genauso sind Kritiker des heutigen Mainstream, oder was dafür ausgegeben wird, keine Klimahasser oder gar Coronaleugner. Wohl aber sind sie mitunter auch fachkundige Kritiker dessen, was da von dem braven Lemming erwartet wird.

Sehen in dem Loch am Ende der Welt vielleicht auch den Sarg, den Weber malte. Für den er ins KZ ging!

Ab einem gewissen Zeitpunkt ist es zu spät inne zu halten. Nachzudenken. Umzusteuern. Nicht für einzelne, denn die schlüpfen immer durch die Maschen derer, die sich bemühen möglichst alle Lemminge auf Kurs zu halten.
Wohl aber wird es dann für eine Gesellschaft zu spät sein. Und da gibt es dann schöne Beispiele wie verschämt, verklemmt und/oder heuchlerisch „einsichtig“ da so manche blicken können.

Wie in Weimar, Dachau und Bergen anno 1945, wo der aufgeklärten, willigen und nibelungentreuen Bevölkerung die nun tote Nachbarschaft einmal gezeigt wurde.

In der Seefahrt weiß man, dass Leuchtfeuer nicht eine besondere Lichtshow sind. Sie wurden und werden als ZEICHEN angesehen, die ernst zu nehmen sind. Als Warnung vor Untiefen, Riffen, Klippen und Strömungen. Kein Kapitän missachtet solche Zeichen. Kein Kapitän setzt Schiff und Besatzung samt Passagieren vorsätzlich unnötigen Gefahren aus.

Oder hört nicht auf Lotsen… Selbst dann nicht, wenn er sie nicht leiden kann.

Nach 1945 wollten wir den aufgeklärten Bürger. Nach 1990 bekräftigten wir das für das gesamte Land.
Mit dem Aufkommen des Internets ging das staatliche Informationsmonopol verloren und die Presse und Medien waren nicht mehr allein. Jeder Bürger konnte zum Leuchtfeuer werden (HIER). Zum Licht am Ende der Welt. Konnte sich Gehör verschaffen und da überzeugen, wo andere nur alternativlose Lemminge haben wollten.

Da Anti-Nazi-Propaganda so gut ankommt, darf sich jeder einmal das Bild von Weber genau anschauen. Damals hätte man ihn als Verschwörungstheoretiker, Aluhutträger und vielleicht auch als Querdenker bezeichnet. Was man aber getan hat, war ihn für seine Meinung ins KZ zu stecken.

Also gut hinhören, WER da von Impfzwang redet. In der tausendjährigen Zeit von zwölf Jahren hätten die auch braun getragen. Wären vorbildliche Goldfasane gewesen. Wären 45 über Nacht zu SED-Funktionären mutiert und nach 90 sogar als wahre Demokraten aufgetreten.

Vorwärts immer – rückwärts nimmer!

SIC!



Als Bettlektüre:
Die Deutschen und Ihr Recht auf  Widerstand
Wie blöd sind wir eigentlich?

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