Märchenprinz Claas Relotius hörte STIMMEN…

Eine satirische Glosse und Meinung zum Rohrkrepierer schlechthin!

Seit ein paar Tagen ist es amtlich. Der Superreporter vom SPIEGEL, vom einstigen selbsternannten „Sturmgeschütz der Demokratie“ im Lande, Claas Relotius, der uns alle mit ergreifenden Geschichten unterhalten hat, HÖRTE STIMMEN!

Der größte Presseskandal der deutschen Geschichte, der gefeierte und 22x ausgezeichnete Ausnahmejournalist eben der Medien, die natürlich keine Lügenpresse sein wollen, Claas-Hendrik Relotius (35), gab dem schweizer Magazin Reportagen (HIER) ein Interview, in dem er 90 Fragen beantwortete.
Das schweizer Onlineblatt mit nach eigenen Angaben weltweit 13.000 Abonnenten, einst selbst ein Opfer des werten Künstlers Relotius, recherchierte nach eigenen Angaben eigentlich nur, um den Fall Relotius in einer Reportage zu hinterfragen. Herauskam dabei keine Reportage, aber eine Fortsetzung des fabulierenden Geschichtenerzählers Relotius, der seinen Narzissmus als Märchenerzähler dabei weiter fortschreiben konnte.

Claas Relotius und sein Arbeitgeber SPIEGEL haben 2018 nachdrücklich das erschüttert, was mal der Glaube an die freie Presse war. Dabei den Berufsethos von Journalisten so tief in den Dreck gestoßen haben, dass der Unrat immer noch an der Branche haftet, die über solche Schmutzfinken kollektiv herfallen sollte. Nur tat sie es eben nicht. Man ließ den SPIEGEL mehr oder weniger damit durchkommen. Trotz Konkurrenzkampf um Auflagen, Werbekunden und geneigte Leser.
Eine Medienlandschaft tat unisono nichts und ließ ihren Obertraumtänzer und Märchenerzähler still und unkommentiert abtauchen. Bis heute.

Ich selbst schrieb damals 5 Artikel dazu die (HIER) zusammengefasst und kostenlos abrufbar sind. Anders als gewisse Blätter, die nun in Kooperation mit Relotius schon wieder Leser abzocken wollen…
Damals führte ich aus, dass es vermutlich gar keine freie Medienlandschaft mehr geben könne, eben weil diese Branche atypisch für marktwirtschaftliches Handeln reagiert hat. Kollektiv in die andere Richtung schaute und Relotius wie andere Protagonisten unerfreulicher Art als einen ihrer „typischen auszuklammernden Einzelfälle“ darstellen wollte. Und dann sogar vergaß.

Das Interview hier in voller Länge wiederzugeben verbietet sich. Fälschersubjekten niedrigster beruflicher Moral und Ethik generell wieder ein Forum zu bieten wäre eine Schande. Das sollen die tun, die damit (wieder) Geld verdienen wollen.

Ich führte 2018 aus, dass dieser Mann nicht ewig abtauchen wird. Er sich irgendwann wiedermelden wird. Er versuchen würde sich als geistig krank darzustellen, allein schon um Schadenersatzansprüche an sich persönlich ins Leere laufen zu lassen, um dann mit seiner „Geschichte“ nochmals Geld zu machen. Ein Buch zu schreiben. Gewinnträchtig dann als Film über den Bildschirm flattern zu lassen. Wie bei Schtonk! zu sehen war, mit Götz George in der Hauptrolle eines aalglatten und schmierigen Betrügers!

In der Summe ist sich der gute und leider auch psychisch erkrankte Claas Relotius seiner Schuld nicht bewusst. War sich seiner Schuld nie bewusst und kann noch nicht einmal mehr sagen was in seinen 120 Artikeln wirklich passiert ist oder halt nicht und nur dazu erdichtet wurde.
Er weiß noch nicht einmal ob er in den Ländern wirklich war, über die er schrieb und vorgab dagewesen zu sein.
Er wollte eigentlich nur schreiben. Als Selbstheilung und als Anker für seine dahinschwimmende Realität, in der ihn Stimmen plagten… Er wäre sogar so weit gegangen wochenlang im Wald rumzurennen, um den Sender der Stimmen zu suchen.
Auch wollte er eigentlich keine Festanstellung beim SPIEGEL, sagte sogar als Ausrede, dass er seine kranke Schwester pflegen müsse; nur gab es die nie.


So rutscht man dann immer tiefer rein, ist die Botschaft. Natürlich mit der Entschuldigung verbunden, damit Verschwörungstheoretikern eine Basis geschaffen zu haben. Heuchlerisch korrekt bleibend.

So klingt das doch schon mal ganz nett und ist vermutlich mit seinem Medienanwalt Christian Schertz aus Hamburg abgesprochen, denn dieser gab vor vier Monaten ein Interview, in dem er Relotius verteidigte und sagte, warum er für ihn arbeiten würde (HIER).
Das dynamische Duo hat sogar zusammen eine 50-seitige Klageschrift erarbeitet, um gegen Juan Moreno vorzugehen, der die Relotius-Märchen damals trotz Druck vom SPIEGEL hat auffliegen lassen. Und ein Jahr später dann ein vielbeachtetes Buch darüber schrieb (HIER Link zum Buchhandel, und das gern!).
In diesem Interview wurde dann auch folgerichtig NIE die Frage aufgeworfen, wie man mit einem solchen gerichtstauglichen und stimmenuntermalten Erinnerungsvermögen denn jemanden kritisieren will und juristisch kann, der da eindeutig besser aufgestellt ist. Allein schon weil Moreno ohne Stimmen auskommt…
Wir sollen also (dem) Scher(t)z glauben, dass er in den 50 Seiten das herausarbeiten konnte, was die geschlossene Psychiatrie in sechs Monaten nicht schaffte und auch die ambulante Weiterbehandlung dann bis dato vergeblich versucht? Exakt solche Scherze sind wir von Relotius gewohnt, was das Interview von ihm und seinem Anwalt an dieser Stelle schon ad absurdum führt.

Es liest sich wie der Versuch ein neues Märchen aufzubauen. Der stimmengesteuerte Märchenprinz, der gar nicht anders konnte als diesen Stimmen in ihm zu erliegen.

Und was sagt der SPIEGEL dazu? – KEIN WORT! Warum auch?

Muss man einen an der Waffel haben, um beim Spiegel als Journalist unterzukommen? Oder reicht es wenn es erst später dazukommt? Als zusätzliche Qualifikation? Warum merkten die von Relotius im Interview vielbeschwärmten Kollegen denn nichts? Seine Vorgesetzten? Immerhin sollte unser kleiner Märchenerzähler auf eine Führungsposition im Hause SPIEGEL befördert werden. Da merkt man doch etwas. Sollte man zumindest. Es sei denn, man hörte da gemeinschaftlich Stimmen. Eine Annahme, die durchaus legitim ist, da der SPIEGEL unlängst von sich sagte „Meinung“ machen zu wollen; was gemeinhin der Abschied vom klassisch-ausgewogenen Journalismus und der Eintritt zum reinen Propagandablatt ist.

Können in einer Redaktion so viele Idioten auf einem Haufen sitzen, dass keiner bemerkt, dass da jemand ist, der zwar Aluhutträger ständig diffamiert aber selbst einen braucht?

Und hat der Täuscher und Betrüger nun einen Anwalt gefunden, der mit ihm und seiner Welt so verdrahtet ist, dass die Funkwellen der Stimmen so gefiltert werden konnten, dass die 50seitige Schrift gegen Moreno mehr Wert ist als das Papier auf dem sie zugesandt wurde? Oder werden soll?

Relotius sagte, dass er Moreno danken würde, dass er es öffentlich machte. Sein Schertz-Anwalt erarbeitet aber 50 Seiten Vorwürfe und droht mit Klage. Einer Klage, die der arme Relotius aber nicht führen will, weil er ja schlecht jemanden wegen Fehlern anklagen kann, die auch er begangen hat, so meint er. Wie verdammt rührend ist das denn?
Oder ist da die Funkverbindung zum Anwalt Schertz abgebrochen, der diesen Scherz nun weiterverfolgen will? Nach dem Interview zerreißt doch jeder Richter diese 50 Seiten in handlich große Stücke und verwendet sie als Klopapier.
Ab wann merken Anwälte eigentlich, die eigenen Angaben zu Folge vom Buch „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ inspiriert wurden und eben dieses Anliegen zu ihrem Anspruch machten, dass ihre Märchen-Mandanten auch sie täuschen, veraschen und hinter das Licht führen? Sie nur nutzen, um in ihrer verkommenen, asozialen und charakterlosen Existenz besser in den Spiegel sehen zu können? Gern dafür auch echte Journalisten, mit Moral und Berufsethos diffamieren. Natürlich auch auf Basis von… Stimmen??

Wir können gespannt sein, wie Herr RA Schertz vor Gericht Claas Relotius Stimmen von seiner Realität zu trennen vermag. Und zwar so, dass sich der Richter nicht totlacht. Dass es da Probleme geben könnte zeigt die Tatsache, dass es verdammt ruhig um diese Klage geworden ist… Alles nur ein Scherz, Herr Schertz?

Zurück zu unserem kleinen, armen, nun wenig geliebten und verachteten Märchenprinzen und seinen Stimmen. Hier ein paar Anhalte, damit es besser wird:

Einfach aus Alufolie einen Turban wickeln. Einmal richtig gemacht hält der ewig. Vielleicht noch ein paar Drahtwindungen reinwickeln. Es gibt auch Leute, die schwören auf Kupferplättchen. Das soll Kontrollstrahlen ablenken, die Aliens aus dem hohlen Mond zu uns senden, um die Menschheit zu kontrollieren.
Wenn Du das gaaaanz richtig machst, dann mein lieber Märchenprinz hörst Du keine Stimmen mehr. So ganz ohne Tablette, Händchenhalten mit dem Onkel Doktor und Gruppentherapie mit SPIEGEL-Kollegen, die auch zu viel Strahlung abbekommen haben.
Und glaub nicht an Snowden. Keiner hat einen Überwachungssatelliten über dir geparkt. Niemand. Wirklich nicht.

Genug des Spottes. Geistig minderbemittelte Lügner, die sich als Journalist ausgeben und ihre Stimmen vermarkten, sind es eigentlich nicht Wert überhaupt wahrgenommen zu werden. Sie verdienen Verachtung und Ächtung. Keinen Hass, auch wenn es noch so schwerfällt.


Leider versucht unser Märchenprinz aber mit der Nummer wieder Geld zu verdienen. Wie gesagt. Erst krank, dann bezahlte Interviews, Bücher, Filmrechte, Ghostwriter, Selbstdarsteller.
Vielleicht von so einem englischen Rotzlöffel samt Eheweib inspiriert, die das gerade auch versuchen. Wenn auch auf einem ungleich höheren Niveau aber zumindest bislang ohne einflüsternde Stimmen.

Es wird Zeit, dass der Mann einmal in der Realität ankommt. Auch er hat so einen komischen Masterstudiengang absolviert. Ist ein Spiegel dessen, über was wir uns nun bei Baerbock aufregen. Was Giffey auf die Spitze trieb.
Dieser Mann entspringt einer Generation ohne jedes Ehrgefühl, Wertebekenntnis und Schuldbewusstsein. Das zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben.
Hofiert, gefördert und ausgezeichnet durch eben die, die alle anderen Meinungen und Sichtweisen gern als Nazis titulieren. Die natürlich die Wahrheit nicht biegen und verdrehen, um besser dazustehen und andere abzuwerten. Natürlich nicht. Wissen wir doch.
Er ist das Produkt von asozialen Wichtigtuern, die ihn so werden ließen. Nicht nur beim SPIEGEL, sondern auch schon vorher. Ihm vermutlich schon als Kind den dreisten Arsch gepudert haben und ihn bestärkten so sein zu dürfen. Sich selbst zu verwirklichen bis hin zum eigenen persönlichen Draht zu… ihn beratenen Stimmen.

Die Juden haben für solche Taten einen Namen: Chuzpe. Das passt hier wie die Faust aufs Auge. Und da hätte diese schon des Öftern hingehört. Angefangen auf dem Schulhof. Jeden Tag, wo er den Clown gemacht hat.

Also sprecht ihn an, wenn ihr ihn seht. Redet mit ihm über seine Stimmen. Zeigt ihm den Trick mit dem Aluhut. Aber lasst ihn und seine Förderer nicht damit durchkommen. Lasst ihn Stimmen hören. Eure Stimmen. Immer. Überall. Bis er sie nicht mehr braucht weil er die Lösung für sein „gesundheitliches“ Problem gefunden hat: Charakterfestigkeit basierend auf Moral und Anstand.

So, mein lieber Claas. Nun höre auch ich wieder Musik. Es läuft „Spiel mir das Lied vom Tod“.
Und ich habe einen Artikel im Kopf. Nicht „Jäger an der Grenze“, wohl aber „Knüppel in der Fresse“.

Denn ich bin einer derer, die du verunglimpft hast. Wie abertausende andere Menschen auch. Nur sage ich Dir das – andere nicht. Und ich bin nachtragend. Sehr nachtragend. Nenne es meinen Charakterfehler. Jeder hat so seinen Tick. Ich wohl auch. Und fang an zu beten, dass ich keine Stimmen höre, die mir den Handlungsbogen vorgeben, der zum besagten Artikel führen könnte.

Es gibt viele Tausend Journalisten in diesem Land, die kostenlos schreiben. Aus Leidenschaft. Aus Wahrheitsliebe. Aus dem Bedürfnis auch gewisse Sachverhalte anders darzustellen. Als Kommentare und auch klar als Meinung in eigenen Blogs.
Andere, wie dieses Blatt, betreiben Onlinezeitungen als Hobby und Nische zu dem, wo bezahlter Journalismus u.a. der Haushaltsschere anheimgefallen ist. Wo Redaktionsnetzwerke nur noch voneinander abschreiben. Ohne weitere Recherche. Ohne weiteren Zugang zu zusätzlicher Information. Oder wo Redaktionen nicht das bringen dürfen, was sie wollen. Gegängelt werden.

Andere Kollegen, damit sind Journalisten gemeint – nicht Du mein Prinz Märchenherz – passen nicht in die Redaktionen, weil sie nicht links genug sind. Nicht grün genug. Oder nicht verlogen genug. Daher sind sie nicht als Hauptberuf Journalist. Sondern Kommunikationsberater und PR-Experte…
Solche Typen, i.e.S. von Subjekte, wie Du Claas, die jetzt sogar noch versuchen ihr beispielloses Tun mit „Stimmen“ zu erklären, kotzen mich offen gesprochen an.

Du beklagst, dass Du Verschwörungstheoretikern eine Basis zum Beweis ihrer Theorie gegeben hast? Das ist wieder Arschkriecherei für die, die DU getäuscht und betrogen hast.
Es ist aus. Da kommst Du nie wieder rein. Die Tür ist zu. Verbrannte Erde hinter der zerschlagenen Brücke. Du bist kein Journalist mehr. Warst es sowieso nie. Schreibe wie Robert Habeck Kinderbücher. Das ist dein Niveau. Intellektuell wie handwerklich. Denn Geschichtenerzählen ist NICHT Teil der Reportage, wie Du sagtest. Es ist noch nicht mal das, was Wahrheit ist. Märchen sind Märchen. Punkt.

Juristisch mag Dein Schertz-Anwalt da Lücken für Dich finden, Spielräume schaffen. Es mit deinen „Stimmen“ erklären. Aber am Ende, braucht dann keiner mehr einen offiziell für „geistig daneben“ Befundenen. Ja, die Welt ist nicht so bunt und geduldig, wenn es im Spinner geht. Inklusionsträumereien hin oder her.

Wickel Dir einen Aluhut. Versteck ihn unter einer Pudelmütze. Alles OK. Leb Dein Leben. In Ruhe und Frieden.

Aber gehe solchen Menschen wie mir NIE WIEDER auf den Senkel. Weder mit Märchentexten, noch mit Deinen obskuren Stimmenerzählungen. Jedes Wort in diese Richtung ist eine Aufforderung selbst mal Stimmen zu hören und ihnen zu folgen.

Johanna die Jungfrau von Orleans hat auch Stimmen gehört. Sie waren eine Zeit lang nützlich und sie galt als guter Heerführer. Sogar als Heilige! – Dann brauchte man sie nicht mehr. Sie war überflüssig. Und ihre Stimmen verschwanden. Warnten sie nicht vor dem Scheiterhaufen. Noch nicht mal vor dem juristischen Schachzug sie vorher zu vergewaltigen, weil man Jungfrauen nicht verbrennen durfte.
Ich weiß, dass Dir das unbekannt ist und war. Juristische Kniffe um der Strafe zu entgehen oder sie möglich zu machen gibt es auf beiden Seiten.

Ich empfehle Dir den Film „Einer flog über das Kuckucksnest“. Das ging auch daneben. – SIC!


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