Verfassungsbruch als Einzelfall

Der Verfassungsbruch, gern auch als notwendiger Einzelfall tituliert, hat in Deutschland eine stolze weil “staatstragende” Tradition.

Zur Abwendung des Unheils war es sehr oft opportun die Verfassung auszuhebeln. Nicht direkt, denn da hatten die jeweilige Verfassung meist ein paar Regularien der unpraktischen aber nur theoretischen Art parat gehabt.
Aber auf Umwegen. Hinten herum. Durch die Hintertür des dunklen Kellers. Nun auch an Artikel 78 GG vorbei.

Und es gab immer GUTE Gründe!!!

“Zum Schutz von XY” war immer ein beliebter Grund. XY war stets flexibel. “Zum Schutz von Volk und Staat”, “zum Schutz vor der Konterrevolution” oder nun ganz modern… “zum Schutz vor der Infektion”.

“Zur Eindämmung des St.Mary-Virus beschloss der Großkanzler zahlreiche Einschränkungen der Verfassung zum Wohle des Gemeinwohls…”
(V for Vendetta, ein Film, den jetzt JEDER mal sehen sollte, bevor er verboten wird…)

Frage: wann merken Affen eigentlich wirklich, dass man ihnen die Banane klaut. Wenn man es ihnen sagt, ihnen die Banane tatsächlich wegnimmt, oder wenn sie merken, dass sie WECK ist?

Als Bürger-Affe höre ich gerade, wie man mir vorschlägt meine Banane abzugeben. Weil es besser für mich sein soll…
Ich mag mich ja täuschen, aber sehe ich das wirklich alleine so???

Die Kommentarfunktion darf genutzt werden. Ich will Klarheit, ob ich hier der einzige Bürger bin, der sich seine Verfassungsbanane nicht klauen lassen will.

Bildquelle: GEKLAUT! Aber von jemanden, von dem ich hoffe, dass er das Bild nicht als Banane ansieht und mit mir um richtige Bananen kämpfen will und wird! – Horrido!







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